Eine schier unendliche Geschichte beendet

 

UWB stellt Bemühungen um Grünflächenpatenschaften ein

 

 

Beim Themenabend am 26.09.18 begrüßte Dirk Nebelung den aktiven Kreis der UWB und berichtete positiv von der aufschlussreichen Veranstaltung des Kulturrings zum Thema Datenschutz-Grundverordnung DSGVO für Vereine. Auch beim nächsten Unternehmerdialog sollten die Neuerungen durch dieses Gesetz thematisiert werden, erwähnte Patricia Zimmermann. GRin Suse Wirtherle konnte einen kompetenten Referenten empfehlen, der Kontakt wurde inzwischen an die Gemeindeverwaltung weitergeleitet.

 

Die UWB freut sich, dass mit den neuen Vereinsförderrichtlinien der Gemeinde die Jugendarbeit klarer gefördert wird, nämlich mit € 20 jährlich für jugendliche Bammentaler Mitglieder.

 

Beim nächsten TOP ergab die Diskussion leider kein positives Resümee: Viele Jahre hat sich die UWB dafür engagiert, „Inselpfleger“ oder „Grünflächenpaten“ zu gewinnen. Ziel sollte es sein, das Erscheinungsbild der Gemeinde zu verschönern und gleichzeitig den Bauhof zu entlasten, der die Flächen aus Kapazitätsgründen nicht regelmäßig pflegen kann.                                                        

 

Von Seiten der UWB wurde die Initiative  immer wieder an die Öffentlichkeit/ Gemeindeverwaltung gebracht und es wurden viele Anstrengungen unternommen -  z.B. Flyer, Besprechungen mit der Verwaltung -  um die Initiative vorwärts zu bringen. Aus vielerlei Gründen führte dieses Engagement nicht zum gewünschten Ergebnis, was u.a. auf die Prioritätensetzung und Betrachtungsweise von Seiten der zuständigen Abteilungen in der Verwaltung sowie den geringen Rücklauf aus der Bevölkerung zurückzuführen ist. Als letzte Aktion erfolgten von der Verwaltung  -  aufgrund unseres  erneuten Nachhakens -  in den Gemeindenachrichten (Frühjahr/Sommer) Aufrufe an  die Bürgerschaft zur Übernahme von Grünflächen zur Pflege. Im September besprachen Gabriele Schmitt und Dirk Nebelung mit BM Karl  den Stand der Initiative.  Leider stand aus zeitlichen Gründen - trotz Ankündigung des Termins - kein Gesprächsteilnehmer von den zuständigen Abteilungen Bauamt/ Bauhof  zur Verfügung. Offensichtlich hatte es inzwischen aber auch keine oder nur wenig  Resonanz seitens der Bevölkerung gegeben.

 

BM Karl regt stattdessen eine konzertierte Aktion Freiwilliger an, bei der konkrete Flächen gesäubert und gepflegt werden sollen. Die UWB freut sich, wenn eine solche Maßnahme unter der Regie der Gemeinde stattfindet und schlägt hierfür als erstes den Sitzplatz beim Anna-Scherer-Haus, die Fläche um das Heimatmuseum sowie die Grünflächen in der unteren Johann-Sebastian-Bach-Straße vor.

 

Gleichzeitig stellen wir unsere Bemühungen um die Gewinnung neuer Grünflächenpaten ein, da sie über Jahre nicht den gewünschten Erfolg brachten. Wir bedanken uns bei  allen, die sich hierzu bereit erklärt hatten – leider hat dies nicht ausgereicht. Selbstverständlich ermutigen wir alle MitbürgerInnen, weiterhin auf freiwilliger Basis öffentliche Flächen zu pflegen, um das Ortsbild zu verschönern und bedanken uns bei denen, die das heute schon tun. PS: Entsprechende Flyer liegen im Bürgeramt aus.

 

Das Thema ist nicht ganz vom Tisch: Die UWB wird weiterhin ein besonderes Auge auf  das  Erscheinungsbild der Gemeinde haben und entsprechende Vorschläge bei der Verwaltung einbringen.

 

Anschließend wurden offene Fragen angesprochen: Was wird aus dem Gelände der Fa. Bähr? Dem Netto-Markt? Der Bebauung Reilsheimer Straße/Bachweg? Was ist mit dem Zeitplan der Baustelle Reilsheimer Straße? Wann wird es eine Ampel an der Fahrradbrücke geben?

 

Fast zu allen Fragen gab es keinen neuen Stand, vielleicht auch der langen Sommerpause geschuldet. Die UWB Gemeinderäte werden sich hierüber informieren und beim nächsten Themenabend sicher neue Informationen haben.

 

Nächster TOP war der Wunsch eines Mitbürgers zur Änderung der Vorfahrtsregelung im Bereich obere Ringstraße / Kirchbergstraße. Wegen vieler parkender Autos ist die Situation dort unübersichtlich und gefährlich. Die UWB wird einen Antrag zur entsprechenden Überprüfung an die Gemeindeverwaltung stellen.

 

Der plötzliche Umzug der Postfiliale verwunderte die UWB-Mitglieder ebenso wie viele Mitbürger. Fehlende Parkplätze, keine Vorabinformation der Gemeinde, kein Platz für einen Briefkasten, der schon länger entfernte Briefmarkenautomat und keine Sonntagsleerung in Bammental wurden in der Runde sehr kritisiert.

 

Mit einer allgemeinen Diskussion über den Wohnungsmangel und das Gemeindeentwicklungskonzept endete wieder ein interessanter und produktiver Themenabend der UWB. Als nächste mögliche Termine wurden der 5. oder 12.11.18 vorgemerkt, je nach der noch ausstehenden Terminierung des Unternehmerdialogs.

 

Haben Sie Anliegen, Themen, Anregungen, die Sie gerne mit der UWB diskutieren möchten? Kommen Sie zum nächsten Themenabend – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen, denn wir möchten Ihre Interessen vertreten! (pz)

 

Folgen Sie uns auf Facebook!

GRÜNFLÄCHEN- PATE WERDEN!