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Berichte aus unserer kommunalpolitischen Arbeit



Inhalt:





Ein Familienzentrum für Bammental?

 

Aktuelle Themen aus Bammental und Expertenwissen durch einen fachkundigen Gast – das zeichnete auch den vergangenen Themenabend der UWB aus.

Der Bammentaler Bürger René Richter stellte sein Projekt des „Familien- und Begegnungszentrums“ vor. Hintergrund ist die gesetzliche Vorgabe für Gemeinden, ab dem Jahr 2013 allen Kindern ab Vollendung des 1. Lebensjahres einen Betreuungsplatz verpflichtend zur Verfügung zu stellen. Für 35% der unter 3-Jährigen soll bis dahin auch in Bammental ein bedarfsgerechtes Angebot geschaffen werden, das sind ca. 55 notwendige Plätze.

Mit dem von seiner Frau und ihm initiierten und seit 2009 existierenden Verein „Kinderreich“ möchte Richter sich allerdings nicht auf die Kleinsten beschränken, sondern ein generationenübergreifendes Angebot schaffen, das aus folgenden Säulen bestehen soll:

  • Kleinkindbetreuung
  • Kinder- und Jugendangebote
  • Angebote für Senioren
  • Raumnutzung für andere Vereine und ein offenes
  • „Kaffee ohne Kaufzwang“ als Begegnungsstätte.

„Kinderreich“ ist seit seiner Gründung in Heidelberg erfolgreich in der Kinderbetreuung tätig und möchte dieses Erfahrungswissen zum Wohle der Gemeinschaft in Bammental einbringen.

Die Zuhörer erlebten eine sehr interessante Vorstellung des binnen weniger Wochen gereiften Plans. Bei aller inhaltlichen Überzeugungskraft gilt es allerdings noch, die Finanzierungs- und Kostenkalkulationen abzuwarten, die in Kürze vorgelegt werden sollen. Gleiches gilt auch für die Ergebnisse der Überprüfung einer Immobilie, die sich eventuell für diesen Zweck  eignen würde.

Die UWB begrüßt das bürgerschaftliche Engagement zum Wohle aller Bürger in der Gemeinde sehr und wird die weitere Entwicklung mit großem Interesse entsprechend verfolgen.

Unabhängig davon wird die Notwendigkeit gesehen, dass die Gemeinde parallel dazu weiter an den Planungen und Kostenerhebungen  für die Alternative mit Nachdruck arbeitet.

Des Weiteren gingen die Teilnehmer noch auf die aktuelle Debatte zur Klassenstärke an Elsenztalschule und Gymnasium ein und es wurde angeregt, sich mit einem Projekt zur Graffiti-Beseitigung an einem übergreifenden „Freiwilligentag“ im September zu bewerben.

In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit wurde die angekündigte Nachbereitung des 2. Bammentaler Unternehmerstammtisch auf den kommenden Themenabend (siehe unten) verschoben,

 

Vorschau:

Sonntag, 13. Mai, ab 11 h: Traditioneller UWB-Flohmarkt beim Lindenfest (bei Eis Pouli),  aus dessen Erlös wir – wie in den vergangenen Jahren auch – für gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde spenden werden.

 

Mittwoch, 23.5., 20 h: Themenabend, Gaststätte „Zum Vogelheim“

 

Sommerferien: Teilnahme am Ferienprogramm von Gemeinde  & Kulturring mit einer Werksführung bei einem führenden Unternehmen der Metropolregion

jsc

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Unternehmerdialog in Bammental auf gutem Wege

2. Veranstaltung formuliert Aufgaben für Teilnehmer und Gemeindeverwaltung

 

Im vollbesetzten großen Sitzungssaal des Rathauses hatten sich am 19. März rund 40 Bammentaler Selbstständige eingefunden. Sie wollten sich erneut darüber austauschen, was für die lokale Wirtschaft getan werden kann und muss, damit sie Fortbestand hat und möglichst noch wachsen kann. Beim 2. von der UWB und der Gemeinde gestalteten Unternehmerdialog begrüßte denn auch BM Karl die Anwesenden mit der Einladung, diesbezügliche Anregungen auch jederzeit an ihn zu richten.  Wirtschaftsförderung sei ihm wichtig und er hoffe, dass sich der Unternehmerdialog als regelmäßiges, aktives Forum etablieren werde, von dem möglichst alle profitieren sollten. Er regte außerdem an, die Veranstaltung auch in Unternehmen stattfinden zu lassen, die sich bei dieser Gelegenheit selbst präsentieren könnten.

Prof. Eberhard Scharff von den Unabhängigen Wählern Bammental (UWB) eröffnete seine Moderation mit der Vorstellung der Ergebnisse des 1. Unternehmerdialogs im November, auf die später noch eingegangen wurde. Dann schloss sich eine Vorstellungsrunde an. Ein buntes Spektrum unterschiedlicher Gewerbetreibender stellte sich vor und so manche Anwesenden zeigten sich überrascht und beeindruckt über die örtliche Vielfalt: Marketingunternehmen, Chirurgiemechanik, Reiseunternehmen, Elektro- und Fotovoltaikinstallation, Vermögensberatung, Industrie- und Handwerksbetriebe, Architekturbüros, gar einen Verlag kann man in Bammental finden, neben einem breiten Einzelhandelsangebot, neben Banken, Versicherungen, Dienstleistern unterschiedlichster Branchen. Auch Unternehmer aus umliegenden Ortschaften, Mitglieder im hiesigen Gewerbeverein, waren anwesend. Neues Gewerbe wurde angekündigt, wie z. B. das geplante Fahrradgeschäft.

Schnell war man sich einig, dass dieses breite und beachtliche Angebot besser bekannt gemacht werden sollte. Der Eintrag in das Gewerbeverzeichnis der Gemeinde-Homepage wurde allen nochmals ans Herz gelegt. Daraus entstand die Idee einer gemeinsamen Broschüre mit der Auflistung aller örtlichen Angebote. Sie könne auch in umliegenden Gemeinden ausgelegt werden, deren Kunden ihren Bedarf in Bammental decken. Spontan bildete sich eine kleine Arbeitsgruppe, die sich bereit erklärte, dieses Projekt anzugehen und abzuwickeln. Beim nächsten Unternehmerdialog wird das Konzept dieser Broschüre vorgestellt werden.

Es folgte der Appell an die Öffentlichkeit, die heimischen Wirtschaftsbetriebe bewusst zu unterstützen, um das Angebot am Ort zu halten. Wiederholte Geschäftsaufgaben zeigten, dass es nicht selbstverständlich sei, immer auf die komfortable Infrastruktur zurückgreifen zu können, wenn sie nicht nachgefragt werde. BM Karl unterstrich, dass die Verwaltung dies vorlebe, wo es möglich sei.

 Eine der Ideen des 1. Unternehmerdialogs war es gewesen, den Firmen die Möglichkeit einer kleinen Selbstpräsentation im Teilnehmerkreis zu geben. Diese wurde aufgegriffen und die unterschiedlichen Formen dargestellt: als Folienpräsentation, mit einem Infostand oder –tisch, im Rahmen eines Betriebsbesuchs – alles sei denkbar. Vertreter der Sparkasse boten an, diesen „Infomarkt“ zu eröffnen, gemeinsam mit ihren Experten für erneuerbare Energien. Die SÜWAG schloss sich an, so dass beim nächsten Unternehmerdialog das Thema umfassend vorgestellt werden kann. 

 Auch der Mangel an Fachkräften und Auszubildenden wurde angesprochen. Es gibt die Bitte des Gymnasiums an die Betriebe, Plätze zur Berufsorientierung der 9. Klasse zur Verfügung zu stellen. Herr Prof. Scharff schlug vor, den Aufruf an alle Gewerbebetriebe zu verschicken, was Herr BM Karl zusagte.

 Grundstücks- und Immobiliengesuche kamen ebenfalls zur Sprache. Ihnen folgte der Vorschlag an die Verwaltung, Angebote und Gesuche von Gewerbeimmobilien auf der Gemeinde-Homepage aufzulisten. Herr BM Karl kündigte an, per Rundschreiben eine Abfrage in die Wege zu leiten, um Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen.

 Eine weitere Idee war, „Wunschzettel“ in den Geschäften auszulegen, auf die Kunden ihre Ideen und Vorschläge für das Bammentaler Geschäftsleben, auch anonym, eintragen könnten. Der Wunsch nach einheitlichen Öffnungszeiten des Einzelhandels wurde von Vertretern des Gewerbevereins als nicht durchsetzbar beurteilt.

In der Diskussion ging es auch um die Belegung der Parkplätze in der Hauptstraße durch das Personal ansässiger Betriebe. Herr Karl wollte hier an die Vernunft und Rücksichtnahme appellieren und wies auf das Verkehrsforum hin, das dieses Thema ebenfalls behandle.

 BM Karl streifte noch das Thema Breitbandversorgung. Der Gemeinde sei es wichtig eine zukunftsorientierte Infrastruktur auch für die Unternehmen am Ort anbieten zu können, große Teile in Bammental können bereits heute einen Internetzugang mit 100 Mbit nutzen. Aber gerade in der Industriestraße beispielsweise ist das nicht der Fall.

 Dies leitete über zur Zusammenfassung des Abends und der Frage nach einem Referatswunsch für die nächste Veranstaltung. Hier wurde das Thema Internetmarketing genannt. Die UWB wird sich bemühen, einen kompetenten Experten oder eine Expertin hierzu zu finden. Neben diesem Impulsvortrag soll auch beim nächsten Mal das Netzwerken im Vordergrund stehen, ebenso wie der Austausch von Wünschen und Anregungen zur besseren Unterstützung aller ortsansässigen Unternehmen. Die Initiatoren und Organisatoren von Gemeindeverwaltung und UWB erhoffen sich dadurch eine Attraktivitätssteigerung Bammentals für ansässige und neue Gewerbetreibende und Unternehmen, mit den bekannten positiven Folgeeffekten.

BM Karl und Prof. Scharff dankten für die zahlreiche und aktive Teilnahme an dieser neuen Veranstaltungsreihe, deren Ergebnisse in den nächsten Treffen konkretisiert werden sollten. Auf die Gemeinde kämen hierdurch mehr Aufgaben zu, die als Investition in die Gemeinde gesehen werden müssten. Schritt für Schritt wolle man an die Umsetzung gehen, da sicher nicht alles sofort zu leisten sei. Wie bei allen Neuerungen werde hier ein Prozess in Gang gesetzt, der Raum für Entfaltung biete. An die Teilnehmer erging der Aufruf der aktiven Mitarbeit, um bald möglichst gute und konkrete Ergebnisse zu erreichen. Die UWB sagte weiterhin ihre Unterstützung zu. Anm: Selbstständige oder Freiberufler, die noch nicht auf der Einladungsliste waren, können sich jederzeit noch eintragen unter rathaus@bammental.de. 

(pz)

 

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UWB stimmt „beherzt, aber nicht unbesorgt“ dem Antrag zur Gemeinschaftsschule zu


Eine knappe Woche vor der öffentlichen Abstimmung des Gemeinderats traf sich die UWB zu ihrem Themenabend in der Alten Tapetenfabrik, um nochmals die Aspekte abzuwägen und die Position der Fraktion festzulegen.
Jan Schmucker begrüßte anfangs Gäste und Mitglieder, kritisierte die Polemik in der Auseinandersetzung und die Angst einiger Gymnasiumseltern vor „schwierigen Schülern“. GR Clemens Deibert berichtete aus dem Gemeinderat und die Bemühungen um Mediation. Er sehe immer noch Klärungsbedarf - vor allem seitens der Landesregierung. Er fände es ärgerlich, dass man noch in der Experimentierphase sei und es keine konkreteren Angaben gäbe, sehe aber keine Konkurrenz zwischen Gemeinschaftsschule (GMS) und Gymnasium. Auch sei eine Kooperation der Schulen nicht notwendig, da sie autark nebeneinander bestehen könnten, dennoch sei sie aber wünschenswert und sinnvoll. Aus der Runde kam die Frage, ob das Gymnasium nicht eher Angst habe, nach dem Wegfall der Grundschulempfehlung überrannt zu werden? Einige Anwesenden sahen eher in den Realschulen die gefährdete Konkurrenz zur GMS. Clemens Deibert fügte halb scherzhaft hinzu, dass für Ängste ein Psychologe zuständig sei, nicht der Gemeinderat.
Gabriele Schmitt berichtete über das bereits laufende Schlichtungsverfahren zwischen den beiden Elterninitiativen, um ein Konzept auszuarbeiten, das ein gemeinsames Nebeneinander ermöglichen soll.
Zum Abschluss fassten die Anwesenden den Beschluss der UWB zusammen: Man werde dem Antrag zur GMS zustimmen, wenn beide Schulen nebeneinander bestehen könnten und die Ausstattung hierfür gewährleistet sei. Man müsse sich über die noch bestehenden Zweifel hinweg setzen, um irgendwann zu starten, zumal wahrscheinlich in einem Jahr nicht mehr Informationen vorlägen. Man verglich es mit einem Hausbau: das Fundament sei gelegt, aber es sei noch unklar, wie viele Stockwerke das Haus endgültig einmal haben werde, wie das Dach aussehen werde, etc. Man müsse auf das Fundament durchdacht und bedarfsorientiert aufbauen... (pz)





UWB blickt auf arbeits- und erfolgreiches Jahr zurück

Vorstand erhält Leitungsteam


UWB-Vorstand und Leitungsteam (v.l.n.r.): P.Zimmermann, B. Segnitz, C. Deibert, W. Marek, J. Schmucker, G. Schmitt, E. Scharff

Bei der Hauptversammlung der Unabhängigen Wähler Bammentals am 26.01.12 konnte der 1. Vorsitzende, Jan Schmucker, überaus zufrieden auf das zurückliegende Jahr blicken. Die kleinste Gruppierung der Fraktionen konnte große Erfolge ihrer Arbeit verzeichnen:

Nicht nur wurde durch die Gemeinderatsarbeit die Gemeindepolitik wesentlich mit gestaltet, auch die öffentlichen Aktionen bescherten der UWB eine positive Außenwirkung. Allem voran sicherlich die erfolgreiche Unterschriftenaktion zur Entschärfung der Situation an der Friedensbrücke sowie die allseits begrüßte Initiative, Organisation und Durchführung des ersten Bammentaler Unternehmerdialogs mit der Verwaltung. An dieser Stelle berichtete Patricia Zimmermann aus der ersten gut besuchten Veranstaltung, die bereits zahlreiche Anregungen für den Wirtschaftsstandort Bammental hervorgebracht hatte. Der Fortsetzungstermin ist bereits in Planung.

An dieser Stelle bestätigte Jan Schmucker die gute Zusammenarbeit mit Herrn BM Karl, der Gemeindeaktivitäten gerne unterstütze und damit ein positives Klima für Engagement schaffe. UWB-Mitglieder sind daher auch gern in anderen Gremien aktiv. Beispielhaft berichtete Gabriele Schmitt aus den Arbeitsgruppen  „Ganzheitliches Verkehrskonzept“, die innerhalb kürzester Zeit konkrete Vorschläge hierzu erarbeitet haben.

Der Kassenbericht durch Herrn Prof. Scharff von den Kassenprüfern Ingrid Maus und Clemens Deibert bestätigt -  wurde einstimmig genehmigt. Danach erfolgte jeweils einstimmig  die Entlastung  des Vorstands. Alle Amtsinhaber sowie der 1. Vorsitzende wurden in ihren Ämtern bestätigt. Jan Schmucker dankte Herrn Udo Schub für die gute Betreuung der Webseite www.uwb-bammental.de und Sylvia Rauscher für ihr Engagement als 2. Vorsitzende in den letzten Jahren. Sie kandidierte nicht mehr und die UWB entschied sich, an diese Stelle ein Leitungsteam zu ernennen, das den 1. Vorsitzenden gemeinsam unterstützen wird. Gewählt wurden in dieses Gremium Gabriele Schmitt, Beate Segnitz, Wolfgang Marek und Patricia Zimmermann – allesamt erfahrene UWB-Mitglieder, die ihre Sachkenntnis gezielt einsetzen wollen.

Gabriele Schmitt berichtete sodann über den Stand des von der UWB thematisierten Problems „Graffiti auf öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen“. Ingrid und Udo Maus werden bei der durchzuführenden Bestandsaufnahme unterstützen, die als Grundlage für weitere Schritte dienen soll.

GR Clemens Deibert erläuterte hiernach die Problematik bei der anstehenden Entscheidung über die angebotenen Schulformen. Bei der anschließenden Diskussion wurde klar, dass der UWB die Schulform „Gemeinschaftsschule“ nicht unsympathisch ist, es aber noch viele offene Fragen gebe. Man warte daher auf eine öffentliche Stellungnahme des Gymnasiums sowie bis nach der für 14.2.12 geplanten Informationsveranstaltung mit Vertretern des  Kultusministeriums, um sich ein endgültiges  Urteil zu bilden.

Für den nächsten öffentlichen UWB-Themenabend am Freitag, den 2. März 2012, zu dem Gäste selbstverständlich sehr willkommen sind, wurden die Themen „Sauberkeit in Bammental“ sowie die Frage des UWB-Flohmarktes beim Lindenfest vorgesehen. (pz)



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1.Unternehmerforum in Bammental

Gelungene, viel versprechende Auftaktveranstaltung im großen Sitzungssaal des Rathauses

Wie kann der Wirtschaftstandort Bammental aktiv gefördert werden? Welche Wünsche haben Gewerbetreibende an die Gemeindeverwaltung? Wie können Unternehmen zusammengebracht werden, um im besten Fall Synergien und Kooperationen zu finden?

Diese Fragen bildeten die Grundlage für das 1. Unternehmerforum, das den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe bildete, die dauerhaft etabliert werden soll. Mehr als 30 Gewerbetreibende hatten sich auf Initiative der UWB und Einladung des Bürgermeisters im Sitzungssaal eingefunden.

Nach der Begrüßung durch Herrn BM Karl, der die „weichen Standortfaktoren“ Bammentals betonte, folgte der Impulsvortrag von Herrn Nils Drescher, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Europa des Rhein-Neckar-Kreises. Er erklärte die Aufgaben des RNK im Zusammenhang mit der Wirtschaftsförderung. Als Beispiele nannte er Unterstützung bei der Optimierung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Verwaltung, als Anwalt der Unternehmen bei der Standortberatung, und bei der Vernetzung untereinander. Besonders interessiert wurde von den Anwesenden die Möglichkeit aufgenommen, sich bei Fragen zu finanziellen Fördermaßnahmen an Herrn Drescher wenden zu können. Untermauert wurden die Ausführungen mit statistischen Daten zum Rhein-Neckar-Kreis, einer der wirtschafts- und innovationsstärksten Regionen Deutschlands und Europas mit entsprechend hoher Kaufkraft.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde, die von Herrn Prof. Scharff (UWB) geleitet wurde, waren die Gäste eingeladen, ihre Wünsche und Anregungen für einen verbesserten Wirtschaftsstandort Bammental zur Sprache zu bringen. Nach anfänglichem Zögern kamen die ersten Fragen und Vorstellungen, konnten  eine Reihe von Ideen gesammelt werden, die von Gemeindeseite und bei den nächsten Veranstaltungen weiterverfolgt werden. Über die Details hierzu wird die UWB bei einem ihrer nächsten Arbeitskreise berichten. Bitte achten Sie an dieser Stelle auf die entsprechende Terminankündigung.

Abschließend dankte Herr BM Karl der UWB für die Initiative und Organisation des Unternehmerforums und Herrn Drescher für seinen informativen Vortrag, der den Unternehmern die Angebotspalette des Rhein-Neckar-Kreises sehr nahegebracht hatte. Er lud außerdem alle Gewerbetreibenden und Existenzgründer ein, sich bei Anliegen jederzeit auch direkt an ihn zu wenden. Herr E. Steinmann, Gewerbeverein-Vorsitzender, schloss sich dem Dank an und bestätigte die Notwendigkeit dieses Forum für das Gewerbe in Bammental. 

Alle Beteiligten zeigten sich mit dieser ersten Veranstaltung sehr zufrieden. Etwas stolz können wir in Bammental auch darauf sein, dass wir die erste Gemeinde waren, die Herrn Drescher in seiner neuen Funktion einlud, um das wirtschaftliche "Netzwerken"  auszubauen. Man war sich einig, dass dies den Anfang eines gewinnbringenden Austauschs unter den Unternehmern und zwischen Wirtschaft und Verwaltung in Bammental darstellt, der sich lohnt, vertieft  zu werden.
Wie zuvor gilt: die UWB bleibt dran.

Lesen Sie dazu den folgenden Artikel aus RNZ - Online vom 25.11.2011
(pz)

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UWB-Initiative zur Wirtschaftsförderung in Bammental

1. Bammentaler Unternehmerstammtisch!

Bereits im Frühsommer waren Jan Schmucker und Patricia Zimmermann bei Herrn BM Karl vorstellig geworden, um für eine Verstärkung der Wirtschaftsförderung in Bammental zu plädieren. Herr Karl hatte sich damals sofort aufgeschlossen gezeigt. Auch unseren Vorschlag, regelmäßige Treffen von Wirtschafts- und Gewerbetreibenden, Behörden- und Verbandsvertretern zu initiieren, begrüßte er. Bei unserem zweiten Besuch am 13.Oktober 2011 stellten wir unser Konzept für diese Veranstaltung vor, die zukünftig ca. 3x jährlich auf Einladung der Gemeinde stattfinden soll. Neben eines Impulsvortrags zu einem mittelstandsaktuellen Thema soll dabei das Netzwerken im Vordergrund stehen, ebenso wie der Austausch von Wünschen und Anregungen zur besseren Unterstützung aller ortsansässigen Unternehmen; immerhin verfügt Bammental über mehr als 100 angemeldete Gewerbebetriebe. Wir erhoffen uns dadurch eine Attraktivitätssteigerung unserer Gemeinde für ansässige und neue Gewerbetreibende und Unternehmen, mit den bekannten positiven Folgeeffekten.

Die UWB wird bei der ersten Veranstaltung, die bereits im November 2011 stattfinden wird und ggf. auch langfristig bei der Organisation, Einladung, Referentensuche etc. unterstützend aktiv sein. Alle Bammentaler Selbständigen werden ihre Einladung in den nächsten Tagen erhalten. Als Referent konnte von uns der Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Europa des Rhein-Neckar-Kreises, Herr Nils Drescher, gewonnen werden.

Selbstverständlich soll dieser „Unternehmerstammtisch“ keine Konkurrenz zum Wirken des Bammentaler Gewerbeverein sein, der hauptsächlich den Einzelhandel vertritt, sondern eine fruchtbare Ergänzung mit entsprechender Schnittmenge.

Der beim letzten UWB-Themenabend anwesende Vertreter des Gewerbevereins, Herr Kunka, begrüßte denn auch den Vorstoß der UWB und sah darin eine aktive Unterstützung aller Selbstständigen. Er schilderte auch die Sorgen des Einzelhandels durch hohe Mieten, sinkende Einnahmen, problematische Verkehrssituation etc. Andererseits seien die Geschäftsinhaber auch stets bemüht, sich durch persönliche Ansprache, Kundenkontakte und innovative Ideen von den eher anonymen, größeren Anbietern zu differenzieren. Er wünschte sich von der Gemeinde mehr Anreize für Gewerbetreibende, z. B. bei der Gewerbesteuer.

Wir sind sicher, dass der von uns initiierte Unternehmerstammtisch das richtige Forum sein wird, um weitere Anregungen und Ideen zwischen den Beteiligten zu befördern. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und eine sicher interessante Veranstaltungsreihe.





Entschärfung des Gefahrenpunkts Friedensbrücke rückt näher!


UWB-Unterschriftenaktion zur Friedensbrücke zeigt „Bewegung“

Anfang August verabschiedete sich die UWB an dieser Stelle in die Sommerpause  u.a. mit der Feststellung:...„ Jetzt liegt es an Stuttgart – wir bleiben dran!“ Nun sehr erfreuliche Nachrichten beim ersten Arbeitskreis der UWB nach der Sommerpause: MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel blieb auch dran!  – An dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön, auch an Frau MdL Brunnemer

Das Ergebnis:

Die Errichtung eines Radfahrer- und Fußgängersteges scheint den übergeordneten Behörden wieder machbar zu sein. Die Planungen werden wieder aufgenommen, obwohl dies Anfang Mai 2011 als höchst unwahrscheinlich eingeschätzt worden war.



Die UWB ist stolz, diesen Prozess initiiert zu haben. Jan Schmucker dankte nochmals den Mitgliedern für ihren hohen persönlichen Einsatz bei dieser Aktion und gab zusammen mit Elisabeth Hanne den Anwesenden einen kurzen Überblick über den momentanen Status:

Nach einer groß angelegten Plakat- und Unterschriftensammlung im Sommer 2011 an der Friedensbrücke, vor den Supermärkten, in Geschäften und Praxen in Bammental
  • wurden 2121 Unterschriften von der UWB an unsere drei Landtagsabgeordneten übergeben, verbunden mit unserer Bitte, die Verantwortung und weiteres Handeln zu übernehmen,
  • brachte die Grünen-Abgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel eine entsprechende Anfrage im Landtag ein,
  • wies Verkehrsminister Herrmann das Regierungspräsidium an, eine entsprechende Überprüfung der Situation und eine Planung zur Abhilfe zu übernehmen,
  • stellte Regierungspräsident Dr. R. Kühner Anfang Oktober,  bei seinem Besuch in Bammentaler Rathaus,  der Verwaltung und den anwesenden vier Gemeinderäten , darunter auch UWB-Gemeinderätin Elisabeth Hanne, als ersten Ansatz zur Entschärfung des Gefahrenpunkt „Friedensbrücke“  eine kombinierte Rad- und Fußwegbrücke neben der „Friedensbrücke“ vor.
  • geht es nun an die konkrete Planung, nachdem Herr Dr. R. Kühner die Zustimmung der in Bammental beteiligten Gremien signalisiert bekam.
Wir werden den durch die Unterschriftenaktion angestoßenen Prozess, der durch die Unterstützung der Abgeordneten schließlich das Verkehrsministerium aktiv werden ließ, aus hohem Eigeninteresse weiterverfolgen und hier über den Fortschritt berichten,  gemäß unserem Motto "Wir bleiben dran!".

Anschließend berichteten Jan Schmucker und Patricia Zimmermann über ihren Besuch bei BM Karl zum Thema „Wirtschaftsförderung“ (Bericht folgt in den nächsten Gemeindenachrichten). Das Thema „Sauberkeit in Bammental/Graffiti“ wurde wegen der Fülle der Informationen und Aufgaben auf die nächste Sitzung verlegt.

(eh/pz)

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Jetzt liegt es an Stuttgart - wir bleiben dran!


Die "Aktion Friedensbrücke" bestimmte in den zurückliegenden Wochen alle Aktivitäten der UWB. Beim Informationsabend am 20. Juli 2011 berichtete der 1. Vorsitzende Jan Schmucker über den Stand und die anstehende Übergabe der Unterschriften und bedankte sich bei Elisabeth Hanne, Ehepaar Maus, Gabriele Schmitt und Patricia Zimmermann mit einem Blumenstrauß für den gezeigten Einsatz bei der Durchführung der Aktion.

DANKE haben wir schon letzte Woche gesagt  - über die Übergabe der 2121 Unterschriften wurde letzte Woche unter „Amtliche Mitteilungen“ berichtet. So schließen wir die Aktion für den Moment mit einem Foto ab, welches einmal mehr die Dringlichkeit untermauert.
Jetzt liegt es an Stuttgart - wir bleiben dran!
Übrigens: Beim „RNF“ Sommerfest konnten wir es miterleben:
"Wenn alle mit ins  Boot steigen und zusammen mit dem Steuermann in dieselbe Richtung  paddeln, erreicht man das Ziel.“ In Bammental hat es geklappt, jetzt hoffen wir, dass das „Boot“ in Stuttgart uns auch ans Ziel bringt...

Verschiedene Anliegen wurden in den letzten Wochen an uns herangetragen bzw. in Angriff genommen und mussten  durch die zeitintensive Friedensbrücken Aktion zurückgestellt werden. Jan Schmucker betonte dazu beim Informationsabend: „aufgeschoben, aber nicht aufgehoben“. 

In diesem Sinne verabschiedet sich die UWB  mit sommerlichen Grüßen in die Ferien – gute Erholung – bis zum September.
E.H./G.S.

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Bammental 21/21 -

Unterschriften an Landtagsabgeordnete auf der Friedensbrücke übergeben



Die "Aktion Friedensbrücke" bestimmte in den zurückliegenden Wochen alle Aktivitäten der UWB. Beim Informationsabend am 20.Juli 2011 informierte der 1. Vorsitzende Jan Schmucker die Mitglieder und Besucher über den Stand und die anstehende Übergabe der Unterschriften und bedankte sich bei Elisabeth Hanne, Ehepaar Maus, Gabriele Schmitt und Patricia Zimmermann mit einem Blumenstrauß für den gezeigten Einsatz bei der Durchführung des Aktion.

Und dazu jetzt Genaueres:  DANKE haben wir schon letzte Woche gesagt –

Erfolgreich konnten wir die "Aktion Friedensbrücke" mit der Übergabe der Unterschriften an unsere drei Landtagsabgeordneten (MdL) am  Freitag, den 22. Juli 2011 abschließen. Außer den 2121 Unterschriften übergaben wir den MdLs sowie Bürgermeister Karl und allen Fraktionsvertretern aus dem Bammentaler Gemeinderat ausführliche Dokumentationsmappen. Diese enthielten einen Brief mit unserem Anliegen, Schreiben der Gemeindeverwaltung  mit dem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss, Unterlagen vom Regierungspräsidium, die den langen erfolglosen Planungsweg und Planungs(still)stand über die Jahrzehnte hinweg aufzeigten. Mit Fotos haben wir das ganze untermauert, wobei die besten Aufnahmen über die Gefährdung auf der Brücke während der Übergabe entstanden, als sich die Anwesenden mit der Realität konfrontiert sahen: abgesehen von einem Stau ohne Ende konnte die Gruppe auch noch beobachten, dass ein zufällig vorbeikommender Hundehalter sich gezwungen sah, zur Brückenüberquerung, den Hund unter den Arm zu nehmen und die Brückenmauer als Gehweg zu nutzen ( siehe Foto). Dem nicht genug - stockte sodann doch so manchem der  Versammelten der Atem, als sich zwei Kinder mit ihren Cityroller/Scooter zwischen den Autos hindurch schlängelten.






Zunächst hatten BM Karl und auch der UWB-Vorsitzende Jan Schmucker alle Anwesenden begrüßt und für deren Kommen gedankt. BM Karl dankte auch nochmals der UWB für deren großen und unmittelbaren Einsatz in der Sache und brachte zum Ausdruck, dass er froh ist, dass das Anliegen durch den einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zu einer überfraktionellen Initiative wurde, die die Notwendigkeit zur Entschärfung dieses gefährlichen Verkehrsknotens klar unterstreicht.

UWB-Gemeinderätin E. Hanne führte die Motivationsgründe zum Handeln an: dabei erfuhren die Anwesenden von dem langen Weg, den die Gemeinde bisher mit dem Regierungspräsidium gegangen ist und von den letzten Anstößen, die das Fass zum Überlaufen brachten: trotz Vorlage einer Planung durch Herrn Baudirektor P. Siepe am 05.05.2011 im Bammentaler Gemeinderat wäre nach dessen Worten mit der Realisierung erst in Jahren zu rechnen - wir berichteten bereits darüber! Es wurde deutlich: von Ungeduld der Bammentaler kann hier keine Rede sein- wir denken, 32 Jahre Hinhaltepolitik durch die Behörden sind genug. Dieser Art des Umgangs mit der hier eindeutig herrschenden Gefahr steht die moralische und praktische Verantwortung gegenüber. Und -  diese unsere indirekte Mit-Verantwortung war allein schon Veranlassung genug, von der Basis aus aktiv zu werden.
So legte mit der Überreichung der 2121 Bürgerunterschriften die UWB die Verantwortung nun sprichwörtlich in die Hände der MdLs bzw. in die unserer Landesregierung in Stuttgart. Abschließend wies E. Hanne auf die gelungene, wenn auch sehr arbeitsintensive Aktion hin, aber auch auf die beachtliche Unterstützung durch Bürger, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung. In diesem Zusammenhang hob sie besonders ihre Mitstreiterin Gabriele Schmitt für deren unermüdlichen und großen Einsatz heraus.




Mit den  2121 Unterschriften in der Hand lobte MdL Schneidewind-Hartnagel (Grüne) die zügige Umsetzung der Aktion, schließlich waren seit ihrem ersten Termin vor Ort erst 4 Wochen ins Land gegangen – „wenn das nicht geballte Frauenpower ist“, meinte sie.... – und stellte fest, dass alle Voraussetzungen für eine Weiterleitung unseres Anliegen durch sie an das Verkehrsministerium in Stuttgart geschaffen sind. Dabei wird sie unsere Forderung unterstützen, da sie voll davon überzeugt ist, dass hier eine Maßnahme längst überfällig ist –zumal hier zusätzlich zu der Gefahr an sich in  keiner Weise eine gleichberechtigte Verkehrsnutzung bzw. Verkehrsteilnahme von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern besteht.
Da die Tunneleinweihung in Neckargemünd unmittelbar bevorstand, blieb ein kurzer Kosten/ Nutzenvergleich natürlich nicht aus – 53 Mio.Euro stehen ca. 1 Mio.Euro gegenüber. Zahlen sprechen oft eine deutlichere Sprache als alle Argumente! Frau Schneidewind-Hartnagel sagte zu, uns in der Angelegenheit stets auf dem Laufenden zu halten und die Korrespondenz dazu jeweils transparent zu machen.

MdL Brunnemer (CDU) bestätigte, dass dieser Gefahrenpunkt in ihrem Wahlkreis sehr wohl bekannt sei und sie sich in dieser Sache mit einsetzen wolle.
MdL Funk (SPD) schloss sich den Ausführungen der beiden Landtagskolleginnen an und betonte, dass die Notwendigkeit einer Änderung dieses Zustandes für ihn ganz klar sei und er das Anliegen entsprechend unterstützen werde.

Zum Abschluss sprachen alle drei MdLs der UWB ihren Dank für die Initiative und für das von Seiten der Gemeinde gezeigte Engagement aus.

Übrigens: Beim „RNF“ Sommerfest wurde uns Bammentalern eine Binsenweisheit sehr deutlich vor Augen geführt:

"Wenn alle mit ins  Boot steigen und zusammen mit dem Steuermann in dieselbe Richtung  paddeln, erreicht man das Ziel.“
Hoffen wir, dass das Boot in Stuttgart uns auch ans Ziel bringt...

In diesem Sinne verabschieden wir uns mit sommerlichen Grüßen in die Ferien – gute Erholung – bis zum September.                                                                               
 E.H./G.S.

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Einladung zum Informationsabend der UWB

Über den Beschluss im Gemeinderat zur Friedensbrücke

...werden die Gemeinderäte der UWB am 20.07.2011 Gäste und Mitglieder informieren. Bei der Sitzung am 13.07.2011 wurde im Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg der einstimmige Beschluss gefasst, den vom Regierungspräsidium vorgelegten Planungen für eine Umgestaltung der Verkehrssituation an der Friedensbrücke zuzustimmen und eindeutig zu unterstützen. Allerdings ließ sich der Gemeinderat in der Beschlussformulierung die Option offen, bei der weiteren Ausgestaltung der Planung mitzuwirken.


Außer den jetzt folgenden  Schritten unserer Aktion „Friedensbrücke“, werden wir beim Informationsabend über die zahlreichen Kontakte und die Gespräche mit den Bürger/Innen, die sich bei  der Unterschriftensammlung – bis heute ca. 1600 !! - ergaben, sprechen. Viele Anregungen und Ideen, aber auch Sorgen und Bedenken wurden dabei transparent.
Das alles ist Thema am 20.07.2011 um 20.00 Uhr in der "Alten Tapetenfabrik". Wir freuen uns über den Besuch vieler Interessierter
Elisabeth Hanne

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Grundsatzbeschluss zur Friedensbrücke im Gemeinderat am 13.Juli

Öffentlicher Informationsabend zur Aktion Friedensbrücke


Alle Fraktionen des Bammentaler Gemeinderates haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder - mal mehr, mal weniger - mit der unerträglichen Verkehrssituation an der Friedensbrücke beschäftigt und auch dazu gezielte und konkrete Anträge zur Abhilfe und Entschärfung gestellt. Die Lösungsvorschläge reichten von alternativen Verkehrsregelungen - wie z. B. Einbahnverkehr, Veränderung der Abbiegemöglichkeiten - bis hin zur Errichtung eines Steges für Radfahrer und Fußgänger parallel zur bestehenden Brücke.
Spätestens mit der Vorstellung der Planung eines Brückenneubaus durch Herrn Siepe, Vertreter des Regierungspräsidiums am 5.5.2011 im Bammentaler Gemeinderat sind alle diese Lösungsvorschläge gegenstandslos geworden!  War eine mögliche Entschärfung durch alternative Verkehrsführungen bereits durch die Obere Verkehrsbehörde abgelehnt worden, so erfuhr nun die Idee der Errichtung eines Steges als "unwirtschaftliche Lösung" die endgültige Abfuhr. Der vom Regierungspräsidium vorgelegte Plan sieht laut Herrn Siepe vor, "den Knotenpunkt bei der Friedensbrücke (L600) zu verbessern" - Kosten ca.1 Million Euro. Und obwohl die Gemeinde längst den notwendigen Grunderwerb zu jeglicher Veränderung der Brücke getätigt hat, steht das Projekt auf einer nicht übersehbaren Warteliste des Landes, und die zeitliche Realisierung ist völlig offen und unklar.
Dieser Beliebigkeit nach Gutsherrenart wollten die Unabhängigen Wähler nicht weiterhin untätig zusehen und haben mit der Unterschriftenaktion "Zeitnahe Entschärfung des Gefahrenpunktes" vor vier Wochen damit begonnen, zusammen mit den Bürgern politischen Nachdruck in die Sache zu bringen. Darüber hinaus nahm die UWB die Anregung auf und setzte sich aktiv dafür ein, in der Angelegenheit einen aktuellen Gemeinderatsbeschluss herbeizuführen - siehe TOP 4 am 13.7.2011 in der Gemeinderatssitzung. Damit hoffen wir, einen weiteren praktischen Schritt zur Verwirklichung des Projekts leisten zu können.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Mitgliedern der CDU für die Unterstützung bei der Unterschriftensammlung sowie bei der SPD für die zur Verfügung gestellten Daten aus der Verkehrszählung. Diese sind eine wichtige Grundlage und vervollständigen die für das Projekt benötigten Unterlagen zur Weitergabe.
Bevor die Landtagsabgeordneten dann in die Parlamentsferien starten, werden Vertreter der UWB die weit über 1000 gesammelten Unterschriften und den am 13.7.2011 gefassten Gemeinderatsbeschluss der Abgeordneten unseres Wahlkreises Frau Charlotte Schneidewind-Hartnagel zur Unterstützung und Weiterleitung an das Verkehrsministerium in Stuttgart übergeben und damit der Dringlichkeit politisch weiteren Nachdruck verleihen.
Wir werden darüber berichten!
und.....es muss nicht erst etwas passieren, bevor etwas passiert!     
(Elisabeth Hanne)

Öffentlicher Informationsabend zur Aktion Friedensbrücke

Zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die erfolgreiche Unterschriftsaktion zum Thema Friedensbrücke  lädt die UWB am Mi., 20.07.11 um 20h in die Alte Tapetenfabrik ein. Hierbei wird unsere Aktionsgruppe über den Verlauf und die Ergebnisse der Unterschriftensammlung berichten. Wir werden dann die nächsten Schritte beschließen, um unser Anliegen beim Regierungspräsidium vorzubringen. Selbstverständlich werden wir an diesem Abend mit unseren Gemeinderäten auch über andere aktuelle Gemeindethemen sprechen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren und Ihre Meinung zu den Themen vorzubringen. Wir freuen uns auf einen sicherlich interessanten Abend und zahlreiche Gäste!



Muss erst etwas passieren, bevor etwas passiert?

1. UWB-Unterschriftsaktion an Friedensbrücke bestätigt die Notwendigkeit/Dringlichkeit

 

„Danke, dass Sie sich darum kümmern!“, „Ja natürlich unterstütze ich das. Ich muss jeden Tag hier durch!“ „Ich dachte, die Brücke sollte längst umgebaut werden?“ Solche und ähnliche Kommentare erhielten die Unterschriftensammler der UWB, die sich freitags nachmittags an der Friedensbrücke postiert hatten. Vielen Auto- und Radfahrern merkte man die Anspannung an dem unfallträchtigen Nadelöhr regelrecht an. Besonders Busse, Klein-LKWs und Radfahrer sind mit ihrer Aufmerksamkeit stets besonders gefordert, um unbeschadet durch die Engstelle zu kommen. Für Fußgänger oder gar Kinder kann die Brückenüberquerung lebensgefährlich werden. Mit unserer Aktion unter dem Motto „Hier staut sich was auf!“, „Lange genug Stillstand!“, „Muss erst etwas passieren, bevor etwas passiert?“ wollen wir daher unserer Forderung nach einer verkehrssicheren Lösung Nachdruck verleihen.


Innerhalb kurzer Zeit konnten wir bereits mehr als 300 Unterschriften sammeln. Dabei wurden längst nicht alle Autofahrer angesprochen, um den Verkehrsfluss nicht noch zusätzlich  zu behindern. Als nächsten Schritt werden wir vier Wochen lang Unterschriftslisten in den Bammentaler Geschäften auslegen.  Unsere Bitte, sich einzutragen richtet sich an alle MitbürgerInnnen. Nur so können wir  unserer Forderung nach einer verbesserten Verkehrssituation an der Friedensbrücke Nachdruck verleihen.


Mit Unverständnis hatte nicht nur die UWB die Entscheidung des Regierungspräsidiums zur Kenntnis genommen, KEINE Entscheidung zur Friedensbrücke zu treffen. Jahrzehntelange Planung um ein Nadelöhr mit einer zunehmenden Gefährdung von Fußgängern, Radlern und nicht zuletzt auch Autofahrern wollen wir nicht länger hinnehmen.


Bitte unterstützen Sie die Aktion, um ein Zeichen des Protestes zu setzen und hoffentlich das Regierungspräsidium zu baldigem Handeln zu bewegen. Vielen Dank! 

(pz)

Juni 2011

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Lange genug Stillstand!

UWB  Unterschriftsaktion von Freitag den 10. Juni 


Friedensbrücke im Film
Juni 2011

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UWB initiiert Unternehmertreffen in Bammental

1. Themenabend „Wirtschaftsförderung“

Was können wir tun, damit sich unsere Selbstständigen, Gewerbetreibenden, Arbeitgeber in Bammental (weiterhin) wohlfühlen? Wo besteht evtl. Verbesserungsbedarf? Wie können wir Bammental attraktiv für neue Unternehmen machen? Diesen Fragen wollte sich die UWB beim ersten Themenabend und interessierte Gewerbetreibende stellen. Auch wenn sich keine Vertreter des Gewerbevereins eingefunden hatten, fand das Thema reges Interesse bei UWB-Mitgliedern und Gästen.

Zunächst gab  1. Vors. Jan Schmucker eine Darstellung und Einschätzung über den Gewerbeverein, der hauptsächlich als Vertreter des Einzelhandels wahrgenommen wird. GR C. Deibert unterstrich die Pflicht der Gemeinde, die Nahversorgung sicherzustellen, was in Bammental gut gelinge. Zur Neuansiedlung von Einzelhandelsgeschäften bedürfe es evtl. professioneller Bedarfsplanung. GRin E. Hanne wies darauf hin, dass die Gemeinde nicht den Erfolg der Geschäfte gewährleisten könne, sondern die Kreativität der Eigentümer gefordert sei. 

J. Schmucker berichtete anschließend über den Besuch von UWB-Vertretern (J. Schmucker, P. Zimmermann) bei Herrn BM Karl, bei dem von UWB-Seite vorgetragen wurde, dass nach unserer Meinung Gewerbe und Industrie in Bammental eine weitergehende Unterstützung bräuchten. Dabei geht es der UWB darum, sowohl die lokalen Gewerbebetriebe zu unterstützen als auch Neuansiedlungen aktiv anzuwerben. Wir konnten von diversen Bewegungen auf dem Gewerbemarkt erfahren, z. B. die Verlagerung der Postfiliale nach Reilsheim. Beim Themenabend wurde klar, dass die UWB hier eine Parkplatzproblematik sieht. Ein Zebrastreifen bei den Brunnenwiesen würde zumindest für Fußgänger mehr Sicherheit bringen.
Herr Karl hatte von seinem Vorhaben berichtet, alle ca. 100 (!) registrierten Gewerbe persönlich zu besuchen. Die UWB schlug vor, von unserer Seite zusätzlich ein regelmäßiges Unternehmertreffen zu veranstalten. Es könne dem Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen den Betrieben und der Verwaltung dienen sowie das Netzwerken der Unternehmer untereinander fördern. Herr Karl nahm diesen Vorschlag gern auf. Die UWB wird hierzu ein Konzept erarbeiten und es in Kürze bei der Verwaltung vorstellen.

Zum Thema Graffiti hatten sich interessierte und betroffene Gäste eingefunden, die vorschlugen, z. B. die Bahnunterführung in einer künstlerischen Kooperation zwischen den örtlichen Schulen gestalten zu lassen. Die UWB begrüßt diese Idee, die sie gern weiterverfolgen wird.

Am Schluss berichtete GRin E. Hanne über den Status des REWE-Kreisels, einen weiteren Bauantrag des Kurpfalz-Internates zur Erweiterung eines Schulgebäudes entlang der Reilsheimer Straße sowie über Verzögerung bei der Umgestaltung der Friedensbrücke von Seiten des Landratsamts. Bei der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung-Sitzung an diesem Do. 05.05. wird das Thema behandelt werden. Eine rege Bürgerbeteiligung würde das Interesse der Bevölkerung gegenüber dem Landratsamt sicher unterstreichen. Die UWB ruft daher an dieser Stelle ausdrücklich zum Besuch dieser Gemeinderats-Sitzung auf!

Die UWB trifft sich zum nächsten öffentlichen Themenabend am 30.05. und lädt schon jetzt interessierte MitbürgerInnen herzlich ein. (pz)

Mai 2011





Ist Graffiti Kunst oder Schmiererei?

Reger Austausch beim 1. UWB Themenabend „Sauberkeit in Bammental“

Ob achtlos weg geworfener Müll, nicht beseitigter Hundekot oder Graffiti an öffentlichen Anlagen– all diese Dinge lassen unseren Ort an vielen Stellen unschön erscheinen und zeichnen für Einwohner und Gäste ein negatives Erscheinungsbild. Darüber waren sich UWB-Mitglieder und interessierte Gäste beim 1. Themenabend einig. Viele Beispiele aus anderen Städten und Gemeinden und eigene Ideen wurden eingebracht und diskutiert. Aufgrund der Fülle der Beiträge entschied man, sich zunächst um die Graffiti-Schmierereien im Ort zu kümmern, die klar von künstlerisch gestalteten Graffiti-Bildern zu unterscheiden sind.


Bei ersteren handelt es sich eindeutig um strafbare Sachbeschädigung. Besonders treten sie an Trafostationen, Verteilerkästen, Verkehrsschildern, Schautafeln, an der Fassade des Gymnasiums und an der Reilsheimer Bahnunterführung auf. (s. Fotos) Besonders wichtig ist bei Auftreten neuer Schmierereien das rasche Entfernen, damit sich der Sprüher nicht damit „verewigen“ kann. Bereits seit längerem vorhandene Graffitis können von Spezialfirmen entfernt werden. Die UWB wird Kontakt mit einem Anbieter aufnehmen und die Kosten erfragen.

Um dann ein erneutes Sprühen zu vermeiden, könnte die Polizeipräsenz erhöht werden und gleichzeitig ein ausgewiesener Graffiti-Künstler die freie Fläche gestalten dürfen. Die UWB wird auch diesbezügliche Anfragen starten und dann entsprechende Vorschläge und Anträge bei der Gemeinde einbringen. Auch eine Kostenbeteiligung durch die UWB wird in Erwägung gezogen.

Die Ergebnisse aus diesen Aktivitäten werden wir bei unserem nächsten Treffen am Mi., 27. April um 20h in der Alten Tapetenfabrik besprechen. An diesem Termin wird es aber auch schon um das Thema „Wirtschaftsförderung“ gehen. Eine getrennte Einladung hierzu folgt.

Wir laden hiermit ausdrücklich alle interessierten Mitbürger/innen ein, sich mit ihren Anliegen bei der UWB einzubringen. Besonders Neubürger/innen, die sich über das politische und gesellschaftliche Geschehen in Bammental informieren möchten, sind herzlich willkommen.

Übrigens: Unser Name ist Programm – es Bedarf bei uns keiner Mitgliedschaft oder sonstigen Verpflichtung, um seine Ideen und Anregungen vorzustellen. Unabhängige Wähler eben.

(pz)

April 2011

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Jeder kehrt vor seiner Tür?

Reger Austausch beim 1. UWB Themenabend „Sauberkeit in Bammental“

Von Müll gesäumte Parkplätze und Schulwege, Zigarettenkippen in Blumenbeeten, nicht beseitigter Hundekot – viele Bürgerinnen und Bürger möchten sich mit diesen hässlichen Anblicken in unserem Ort nicht abfinden. Deshalb hat die UWB sich - neben den Graffiti-Schmierereien - auch dieses Themas angenommen (wir berichteten) und beim 1. diesbezüglichen, gut besuchten Themenabend behandelt.

Nachdem die besonders problematischen Bereiche identifiziert waren, mangelte es nicht an Lösungsideen aus der Runde. Viele Beispiele aus anderen Städten und Gemeinden, die zeigen, dass das Problem nicht nur bei uns besteht, wurden eingebracht und diskutiert.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass die sporadischen Müllsammelaktionen der Schulklassen das Problem nicht nachhaltig lösen. Vielmehr sollten Eltern auf Kinder und Jugendliche im Sinne von selbstverständlichem Umweltschutz einwirken. Aber auch Erwachsene, die Zigarettenkippen achtlos fallen lassen oder den Hundekot ihrer Lieblinge nicht entfernen, sollten sich ihre Vorbildfunktion wieder mehr bewusst machen. Auch der Wegesrand dürfe nicht zum Hundeklo verkommen.


Einer anwesenden Geschäftsinhaberin war es wichtig darauf hinzuweisen, dass saubere Gehwege in der Hauptstraße das Erscheinungsbild positiv beeinflussen und letztlich den Kunden den Aufenthalt in der Geschäftsstraße angenehmer machen. Jeder Geschäftsinhaber sollte daher darauf bedacht sein, den Bereich vor seinem Laden sauber zu halten, da die Gemeinde nicht für alles sorgen kann.

Die flächendeckende Aufstellung und regelmäßige Leerung von Abfallkörben mit Aschenbechern und Tütenspendern wurde als essentiell angesehen. Detaillierte Ideen zu diesem leider umfangreichen Thema wird die UWB ausarbeiten und als Antrag an die Gemeinde formulieren.

Die Ergebnisse aus unseren Aktivitäten werden wir bei unserem nächsten Treffen am Mi., 27. April um 20h in der Alten Tapetenfabrik vorstellen. An diesem Termin wird es aber auch um das Thema „Wirtschaftsförderung“ gehen. Eine getrennte Einladung hierzu folgt. Wir würden uns freuen, hierzu besonders auch Gewerbetreibende begrüßen zu dürfen. Bitte merken Sie sich den Termin schon vor.

Übrigens: Unser Name ist Programm – es Bedarf bei uns keiner Mitgliedschaft oder sonstigen Verpflichtung, um seine Ideen und Anregungen vorzustellen. Unabhängige Wähler eben.
(pz)

April 2011

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UWB geht mit neuen Aufgaben ins Jahr 2011

Hauptversammlung legte nächste Schwerpunkte fest

Für welche Themen setzte sich die UWB in 2010 ein und welche werden es 2011 sein? Diese Fragen behandelte die engagierte Gruppe, die sich zur Hauptversammlung der UWB am 04.02.11 in der Alten Tapetenfabrik eingefunden hatte.

Die Hauptthemen, mit denen sich die UWB 2010 in Fraktion und Gemeinderat beschäftigte, wurden naturgemäß durch die Gemeindepolitik bestimmt. So waren die Bürgermeisterwahl, das Multifunktionsgebäude, der Hochwasserschutz, der Sporthallenbau und viele kleinere Themen auf der Tagesordnung der UWB.  Der Flohmarkt zum Lindenfest war wieder ein voller Erfolg, dank überdurchschnittlich vieler Spenden und guter Verkäufe. Eine Spende aus dem Erlös wurde bereits an die Tafel e. V. in Neckargemünd übergeben, weitere werden noch folgen. Positiv bemerkt wurde ausdrücklich die spürbare Verbesserung der Gemeindepolitik durch Herrn Bürgermeister Karl, der durch seine kreative Lösungsfindung und Offenheit eine angenehme Zusammenarbeit mit Fraktion, Jugendforum und Gemeinderat ermöglicht.

Nach diesem Rückblick ging es an die Neuwahlen der UWB-Vorstandschaft. Als 1. und 2. Vorsitzende wurde Jan Schmucker und Sylvia Rauscher einstimmig bestätigt. Ebenso Prof. Eberhard Scharff als Schatzmeister, Ingrid Maus und Clemens Deibert als Kassenprüfer und Patricia Zimmermann für Schriftführung und Pressearbeit. Die Kassenführung und die Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet.


v. l. Sylvia Rauscher, 2. Vorsitzende, Jan Schmucker, 1. Vorsitzender, Prof. Eberhard Scharff, Schatzmeister

Im Ausblick für 2011 ging es Jan Schmucker darum, sich besonders für die Themen einzusetzen, die der UWB am Herzen liegen, so z. B. die Wirtschaftsförderung, Bezahlbarkeit und Ausbau der Kinderbetreuung, Sauberkeit in Bammental. Auch im Jugendforum (z. B. Veranstalter des mobilen Kinos) wird Mitgründer Jan Schmucker weiterhin aktiv sein.

Zum ersten Themenabend „Sauberkeit in Bammental“ lädt die UWB herzlich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, denen das Erscheinungsbild unseres Ortes ebenfalls wichtig ist. Wir wollen die betroffenen Bereiche identifizieren, Ideen zur Sauberhaltung entwickeln und Maßnahmen beschließen.
Bitte vormerken: Mi., 16. März, 20h Alte Tapetenfabrik.

Wir laden hiermit ausdrücklich alle interessierten Mitbürger/innen ein, sich mit ihren Anliegen bei der UWB einzubringen. Besonders Neubürger/innen, die sich über das politische und gesellschaftliche Geschehen in Bammental informieren möchten, sind herzlich willkommen. Ein Appell geht auch an unsere Jugendlichen, bei uns „mitzumischen“: hier könnt Ihr Eure Gemeinde parteiunabhängig aktiv mitgestalten! Was liegt Euch am Herzen? Was ist Euch wichtig? Die UWB hat ein offenes Ohr und setzt sich mit Engagement für Eure/Ihre Belange ein.

Übrigens: Unser Name ist Programm – es Bedarf bei uns keiner Mitgliedschaft oder sonstigen Verpflichtung, um seine Ideen und Anregungen vorzustellen. Unabhängige Wähler eben.
Februar 2011

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Gemeindenachrichten und Mitteilungsblatt, 14. 09.2010
            

Offene Diskussionsrunde zeigt große Übereinstimmung

UWB behandelte entscheidende Themen

Ja, wir brauchen eine Mensa in Bammental, am besten eingebettet in ein Multifunktionsgebäude. Spätestens als UWB-Gemeinderätin Elisabeth Hanne darüber berichtete, dass beispielsweise in der Werkrealschule ca. 230 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 10 Gemeinden unterrichtet werden, gab es darüber bei den Anwesenden keinen Zweifel mehr. Auch der wachsende Bedarf an Mittagsverpflegung in den Kindergärten, ebenso wie die Einführung der offenen Ganztagsschule im Gymnasium unterstreichen diesen Trend, der in einigen Jahren selbstverständlich zum Schulalltag gehören wird. Die aktuelle Schülerversorgung im Foyer der Elsenzhalle wird diesem Bedarf nicht mehr gerecht.

Nach einer kurzen Einleitung über die momentan diskutierten Standorte des geplanten Gebäudes wurde Herr Bauingenieur Marek um seine kompetente Einschätzung gebeten. Er sah die meisten Vorteile im Standort zwischen Elsenzpassage und Elsenztalschule (S4): kurze Wege, insbesondere für die jüngeren Schüler, einfache Anbindung an die Infrastruktur der Schule (Leitungen, Heizung, etc.), energetische Vorzüge durch nur zwei Außenwände, die mögliche behindertengerechte Erschließung der Schule durch den Aufzug im Neubau sowie die Schließung einer Baulücke. Auch die damit erreichte Vermeidung zusätzlichen Landschaftsverbrauchs sprechen aus seiner Sicht für diesen Standort.

Bei einem Neubau zwischen Elsenzhalle und Gymnasium (S2) würde das Gebäude hingegen in die Struktur regelrecht eingezwängt, es entstünden dunkle Ecken, die Sicht auf die Elsenzhalle würde teilweise verbaut, die Andienung der Infrastruktur  gestalte sich schwieriger. Insgesamt fände er diesen Standort städtebaulich ungünstig.

Breite Ablehnung erfuhr in der Diskussionsrunde der UWB und den Gästen der geplante Standort (S1) zwischen Schulhofspielplatz und Elsenz, beim „Wäldchen“. Zu wichtig sei dieser grüne Naturbereich für den Bewegungsbedarf der Kinder durch die tendenziell verlängerte Anwesenheit in der Schule. Auch nach der Schulzeit wird dieser Bereich von Familien und Kindern gerne besucht und sollte nicht verbaut werden.

Grundsätzlich sollte nach Meinung der UWB das Gebäude in flexibler Bauweise erstellt werden, um evtl. eine spätere Umnutzung zu ermöglichen. Auch Vereinstauglichkeit sollte sichergestellt sein, etwa die Ausschankmöglichkeit von Getränken und Verdunkelung für Aufführungen.

Als nächstes wurde der „REWE“-Kreisel thematisiert. Der vorgestellte Entwurf sieht keine Fußgängerampel mehr vor, dafür jedoch Zebrastreifen mit Mittelinseln an allen vier Seiten. Ob dies die richtige Lösung für diesen neuralgischen Punkt ist, oder etwa eine herkömmliche Ampelkreuzung, müsste nach Meinung der UWB nochmals verkehrsplanerisch beleuchtet werden.

Zum letzten Punkt der Tagesordnung, dem von der SPD-Fraktion eingebrachten Antrag für ein Jugendzentrum, gibt es nach Meinung der Anwesenden noch zu viele offenen Fragen: Wie hoch ist der Bedarf? Was wünschen sich die Jugendlichen? Welcher Standort käme infrage?  Dies könnte am besten durch eine Umfrage in der Zielgruppe beantwortet werden, um nicht am Bedarf vorbei zu planen. Das Jugendforum sollte hier aktiv werden. An dieser Stelle der Aufruf der UWB an die Jugendlichen: bitte beteiligt Euch an der Umfrage, nehmt an GR-Sitzungen teil, die dieses Thema behandeln. Gestaltet Eure Angebote mit!

Nach einigen zusätzlichen Informationen und dem Dank an Herrn Marek löste sich die Diskussionsrunde auf und kündigte die nächste Zusammenkunft für Anfang Oktober an. Schon jetzt laden wir alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, sich zu informieren, zu diskutieren und einzubringen. (PZ)

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