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Aktuelle Bammentaler Themen in der Presse


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30.05.2008

Bleiben die Fahrgäste auf der Strecke?

Die Bahn hat im Zuge derArbeiten zur Elektrif izierung der Elsenztalbahn einen Schienenersatzverkehr eingerichtet — mit mancher Hürde

Von Ramona Gattner

Bammental/Neckargemünd, Der Ausbau der neuen S-Bahnlinie im Elsenztal läuft auf Hochtouren. Die hierfür notwendige Elektrifizierung findet, aus Rücksicht auf Schüler, überwiegend in den Schulferien und an den Wochenenden statt. Ein eigens eingerichteter Schienenersatzverkehr soll in den derzeitigen Pfingstferien unvermeidliche Engpässe und entstehende Zugausfälle kompensieren.
Montag, 11.20 Uhr, Reilsheimer Bahnhof. Heute ist mein erster Tag mit dem Schienenersatzverkehr - und schon sind erste Klagen zu hören: Eine Frau hat vom Schienenersatzverkehr nichts mitbekommen und am Bahnhof vergeblich auf den Zug gewartet. Ich wundere mich zwar einerseits über die schlechte Stimmung, bin aber andererseits auch ein „Schienenersatzverkehr-Neuling".


Das derzeit typische Szenario am Neckargemünder Bahnhof: die Busse des Schienenersatzverkehrs sind hoffnungslos überfüllt. Foto: Alex
Erst am Abend, auf dem Weg vom S-Bahn-Bahnhof in Neckargemünd zum Schienenersatzverkehr-Bus, zeigt sich, woher die Beschwerden rühren. Hatte ich mich zunächst noch gefragt, warum in der Bahn-Unterführung plötzlich sämtliche Leute zu rennen beginnen, fährt doch der Bus erst in einer Viertelstunde ab, weiß ich am Halteplatz, warum: Der Bus steht schon bereit - und ist total überfüllt.
Schnell zwänge ich mich als eine der letzten durch die Tür und muss, wie zahlreiche weitere Fahrgäste, stehen. Der ganze Bus scheint zu stöhnen, jeder beschwert sich über die Enge, die einem durch das schwüle Wetter und die Hitze im Bus noch stärker bewusst wird. Die Kommentare der anderen Fahrgäste lassen darauf schließen, dass dieser Zustand gang und gäbe ist. Einer stellt fest, dass zu wenig Busse die ausfallenden Züge ersetzen. Andere sind der Meinung. dass die Einteilung „eh von denen gemacht wird. die gar nicht Bus fahren müssen".
Ich jedenfalls bin mehr als erleichtert: Ich kann den stickigen Bus nach zwei Sta tionen in Reilsheim verlassen - im Gegensatz zu anderen Fahrgästen, die bis nach Sinsheim fahren müssen. Am Dienstag Abend bin es dann ich, die durch die Unterführung rennt - ich habe schließlich aus meiner ersten Erfahrung gelernt. Ich schaffe es tatsächlich noch, einen Sitzplatz im Bus zu ergattern.
Ein weiterer Aspekt des Schienenersatzverkehrs zeigt sich mir am nächsten Tag. Der Bus, eigentlich für halb zwölf angekündigt, verspätet sich um 20 Minuten.
Allen Wartenden ist klar: ,,Die S-Bahn um 11.49 Uhr ab Neckargemünd ist weg". Dann die nächste Überraschung: Auf dem Weg von Reilsheim zum Bammentaler Bahnhof bleibt der Bus unvermittelt stehen. Offensichtlich musste der Busfahrer nach dem Weg fragen. Eine Frau ergänzt: „Genauso war das in Mauer, da hat er auch den Bahnhof nicht gefunden und ist erst mal im Kreis gefahren.“
Schließlich kommt der Bus doch noch in Neckargemünd an. Die erste S-Bahn ist wie erwartet weg, doch die nächste fährt glücklicherweise schon in 20 Minuten. Trotzdem scheinen viele Fahrgäste durch die Verspätung echte Terminprobleme bekommen zu haben.
Am Abend wieder das mir bekannte Spiel: Die Leute rennen durch die Unterführung. Erstmals wird mir aber vor Augen geführt, wie viele Menschen auf den Schienenersatzverkehr tatsächlich angewiesen sind. Denn der Bus der Begierde steht nicht wie sonst am Bahnhofsvorplatz, sondern er verspätet sich. In weniger als fünf Minuten steht der ganze Platz voller wartender Menschen. Alle kämpfen schließlich rücksichtslos um jeden Platz im Bus, so dass mir am Ende wieder nur noch ein Stehplatz bleibt.
Resigniert bleibe ich eben stehen, inmitten anderer, resignierter Menschen. Und bin froh, dass ich diesen Schienenersatzverkehr nur für zwei Wochen erdulden muss.
RNZ, vom 30. Mai 2009

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30.05.2008

Gemeinderat will Neubau der Elsenzbrücke

Bammentaler Bürgervertreter hatten erneut die enge „Friedensbrücke" an der L 600 auf der Agenda — Signal an das Regierungspräsidium

Von Anna Haasemann-Dunka


Bammental. Immer wieder stand die ,,Friedensbrücke" bei der SÜWAG-Niederlassung an der Elsenz auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Seit langem wünscht sich das Gremium eine Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich.in der jüngsten Zusammenkunft einigte man sich im Rund darauf, dem Regierungspräsidium das Signal zu geben, auf der Basis eines Neubaukonzepts weiterzuplanen.
Da es sich bei der L 600 um eine Landesstraße handelt, lag dem Gemeinderat eine Vorplanung für einen Brückenneubau an gleicher Stelle der bestehenden Brücke durch eben das angesprochene Regierungspräsidium Karlsruhe vor, der die Interessen der Kraftfahrer, Radfahrer und Fußgänger berücksichtigte. Die Fahrbahn weist dabei eine Breite von sechs Metern auf. ebenfalls ist ein kombinierter Geh- und Radweg von zwei Metern Breite war vorgesehen. Die neue Brücke würde um die Breite der jetzigen Friedensbrücke in Richtung Industriestraße verschoben von der L 600 abbiegen. Über eine Ampelanlage an diesem vielbefahrenen Knotenpunkt - auf der Industriestraße war eine Querungsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen - traf das Konzept keine Aussage.

Die Diskussion im Gemeinderat wurde grundsätzlich geführt und dabei kamen auch Trassenführungen für eine Brücke zur Sprache, die, (da sie durch das Überschwemmungsgebiet der Elsenz führten, immer wieder abgelehnt wurden. .So ganz optimal" empfand das Gros der Räte die Planung nicht. Die Befürchtung im Gremium wurde aber laut, dass man gar nichts mehr erreichen könne, wenn man den aktuellen Vorstellungen nicht zustimme.
Tenor war letztendlich, dem Regierungspräsidium ein Signal zu geben, dass man auf dieser Basis schnellst möglich weitermachen wolle. Einzelheiten müssten allerdings noch geklärt werden. Klaus Beck. SPD, vertrat die Ansicht, man sollte auch über andere Lösungen reden, selbst wenn diese in der Vergangenheit abgelehnt worden sei. Peter Dunkl, Grüne, bemängelte außerdem, dass die Variante des Regierungspräsidiums noch nicht einmal kläre, wie der Rückstau in die Wiesenbacher Landstraße zu lösen sei. In der Abstimmung sprach sich der Gemeinderat schließlich bei vier Enthaltungen für eine Weiterplanung auf jener Grundlage aus.

Die Brücke über die Elsenz an der L 600 soll nach dem Willen des Gemeinderats einem Neubau weichen. Foto: Alex
In gleicher Sitzung hatte die CDU/ BV-Fraktion beantragt, für die Friedensbrücke eine Einbahnstraßenregelung vorzugeben. Dabei wäre die Friedensbrücke nur noch für Autos in Richtung Bammental passierbar. Die Kraftfahrzeuge aus Bammental würden über die Bahnhofstraße geleitet. Die anderen Fraktionen sahen viele Fragen offen und wünschten sich deshalb eine Überprüfung des Antrags durch die Verkehrstagesfahrt.

RNZ, vom 30. Mai 2009

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27.03.2009

Das Lob kommt von höchster Stelle

Die Bammentaler Elsenztalschule wurde für pädagogische Spitzenleistungen ausgezeichnet

Bammental/Stuttgart. (tri) Sie machen sich für ihre Schule stark, und dieses En­gagement wurde nun von höchster Stelle honoriert. „Unsere Schüler haben uns im Weißen Saal des Stuttgarter Schlosses vor rund 400 Leuten selbstbewusst und ideenreich vorgestellt", ist Schulleiter Peter Fanta noch ganz begeistert. 

Gestern früh starteten zwei Kleinbus
se schon um 6.30 Uhr in Bammental, zu­rück war die Abordnung der Elsenztalschule erst am Nachmittag. Der Schulleiter, sechs Lehrer und acht Schüler der Klassen sechs bis neun waren da ziemlich geschafft. Denn die Veranstaltung zur Ehrung „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Aus­bildungsreife führen" war schließlich etwas ganz Besonderes.

Auf der Bühne zeigten
die Schüler im Rollenspiel ,Hauptschüler sind Könner' ihr Können mit großem Eifer, dafür erhielten sie auch von Kultusminister Rau viel Applaus. Jasmin Müller aus der neunten Klasse hatte die Ehre, die Urkunde stellvertretend entgegenzunehmen, und das habe sie toll gemacht, meint der Schulleiter. „Wir hatten alles dabei, unseren ,Baum der Bildung' als riesengroße Plane, dann die Banner mit unserem Leitspruch und sogar Werkzeuge, das be­eindruckte doch sehr."

Es freuen sich von links nach rechts: Wolfgang Gerlach (Bundesagentur für Arbeit), Schulleiter Peter Fanta, Minister Helmut Rau, Jasmin Müller, Maren Hullen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung) und Dr. Donate Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände). Foto: privat.
Die Elsenztalschule hatte bei einem bundesweiten Wettbewerb - mit 117 Schulen aus Baden-Württemberg - den beachtlichen zweiten Platz für ihre päda­gogischen Spitzenleistungen erklommen. Hierfür überreichte Kultusminister Rau eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 3500 Euro. Der alle zwei Jahre durchgeführte Wettbewerb ist von der Hertie‑Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung mit insgesamt 220 000 Euro dotiert.

In seiner Laudatio lobte Rau, dass die
Elsenztalschule durch ein Kurssystem überzeuge, in dem die Schüler kontinuierlich nach ihren Fähigkeiten neu eingeteilt und gefördert werden. Das Programm weise eine hervorragende Berufsvorbereitung auf mit Schülerfirmen, Praktika, Kooperationen und einem von den Schülern errichteten Berufsorientierungszentrum in der Schule.

Aber was ist für Peter Fanta eigentlich eine starke Schule? „Dies ist eine schwierige Frage. Ich meine, wo der Schüler im Mittelpunkt steht, wo alles für ihn getan wird und wo die Stärken der Schüler auch gezielt gefördert werden".


Fanta weiß auch schon, wie das Preisgeld sinnvoll angelegt wird. „1000 Euro nehmen wir für neue Werkzeuge, und 2500 Euro stecken wir in die Theater AG für neue Headsets und Lautsprecher beit, hier werden wir auch noch vom Freundes kreisunterstützt.“

RNZ, vom 27. März 2009

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12.03.2009

Achtjähriges Gymnasium bereitet Probleme

Jahreshauptversammlung der Turnabteilung des TV Bammental —Abteilungsleitung bleibt im Amt

Bammental. (kitt) Zur Jahreshauptversammlung hatte die Turnabteilung des TV Bammental in das Gasthaus „Zum Vogelheim" eingeladen. 30 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und mit der Situation in der Abteilung konfrontiert. Aus dem Bericht des Abteilungsleiters Werner Kupferschmitt war zu entnehmen, dass die Turnabteilung mit nahezu 800 Mitgliedern weiterhin größte Abteilung des Vereins ist. Im Jahre 2008 aber im Jugendbereich erstmals sinkende Mitgliederzahlen registrieren musste.
Zuwächse habe die Abteilung im Bereich der Älteren und bei den Walkern zu vermelden. Auffällig sei auch, dass mehr als ein Drittel der Abteilungsmitglieder -insbesondere bei den Jüngeren - aus umliegenden Gemeinden kommen. Stark gefragt sind weiterhin die Kursangebote im Gesundheitsbereich. Zur Aufrechterhaltung eines breit gefächerten Bewegungsangebots an alle Altersgruppen beiderlei Geschlechts waren nahezu 50 Übungsleiter und Helfer notwendig. Im Breitensportbereich hat die Turnabteilung starke Gymnastikgruppen. Volleyballgruppen und Aerobicgruppen, sowie allgemeine Turngruppen, eine Sportabzeichengruppe und viele Angebote für Kinder. Im Wettkampfsport dominierte das Geräteturnen im weiblichen Bereich.
Mit acht Mannschaften im Ligenbetrieb des Turngaus und des Badischen Turner-Bundes war man auch 2008 sehr gut vertreten. Im Jugendbereich mussten allerdings einige Turnerinnen. die zwischenzeitlich das G8-Gymnasium besuchen oder schon in der schulischen Ganztagsbetreuung sind. das Training aus zeitlichen Gründen aufgeben. Diese schulischen Veränderungen werden gerade den trainingsintensiven Turnsport künftig noch mehr belasten.
Der Tagesordnungspunkt ,,Wahlen'' ergab folgendes Ergebnis: Abteilungsleiter Werner Kupferschmitt, stellvertretender Abteilungsleiter Günter Matt, Kassenleiter Georg Fülle, Schriftführerin Gerda Greschner und Gerätewart Peter Bender. Den Veranstaltungsausschuss bilden Christel Hohensee und Thomas Muth. Zu Kassenprüfern wurden Hannelore Ebert und Karlheinz Vierling gewählt.
RNZ, vom 12. März 2009

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12.03.2009

Startschuss für die „Notinseln"

Projekt für bedrohte Kinder der AWO und der SPD angelaufen

Bammental. (rnz) Die „Notinseln" sind gestartet. Im Beisein des Schirmherrn Bürgermeister Gerhard Vogel, Vertretern der Sparkasse. der Schulleitungen und der Kindergärten konnten die örtliche AWO und die SPD Vollzug melden. 35 Geschäfte bieten Kindern eine Zuflucht an, sollten die sich auf der Straße bedroht fühlen (die RNZ berichtete). Die Initiatoren hatten für den Startschuss bewusst den Eingang der Elsenztalschule gewählt, um die Notwendigkeit zu unterstreichen, dass das aktive Mitwirken der Schulen für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes maßgeblich sein wird.
Rektorin Christine Konrad-Roth vom Gymnasium und Hans-Norbert Scheid von der Elsenztalschule begrüßten die Initiative von AWO und SPD und sicherten ihre volle Unterstützung des Projektes zu. Ebenso der Kindergarten „Kleine Helden". Der Bürgermeister zeigte sich zufrieden und lobte das Engagement der Initiatoren. Er merkte an, dass Bammental und seine Gewerbetreibenden einen Baustein zur Fortentwicklung Bammentals durch ihre Beteiligung geleistet hätten.
AWO-Vorsitzender Ingobert Drost betonte die Bedeutung der „Notinseln`' und bedankte sich bei den Gewerbetreibenden. Er gab aber auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich noch andere Geschäfte und Institutionen anschließen könnten. Er verwies darauf, dass ein solches Vorhaben zum Wohle der Kinder natürlich auch mit Kosten verbunden sei.


RNZ, vom 12. März 2009

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12.03.2009

Start frei für den „Pausenstopp"

Beim„ Tag der offenen Tür" am Bammentaler Gymnasium wurde das neue Schulkiosk eröffnet

 Von Jutta Trilsbach

Bammental. Der allgemeine Trend zum Gymnasium hält an. So herrschte auch in diesem Jahr großer Andrang beim ,,Tag der offenen Tür". Rund 100 Kinder mit ihren Eltern konnte die Schulleiterin Christine Konrad-Roth herzlich begrüßen. Auch das Gymnasium in Bammental, mit derzeit 782 Schülern, platzt aus allen Nähten. Ein Viertel der Schüler stammt aus dem Ort, der größte Anteil aber aus Gaiberg, Gauangelloch. Mauer, Meckesheim, Waldhilsbach oder Wiesenbach. Im kommenden Schuljahr werden daher zwei fünfte und sechste Klassen mit Schülern aus dem Umland nach Mauer an die Norbert-Preiß-Schule ausgelagert.
„Dass dies so reibungslos mit Mauer klappt, darüber sind wir froh‘‘, betonte die Schulleiterin. Es sei ein Glücksfall, denn weitere Räume in der benachbarten Elsenztalschule seine nicht mehr zu bekommen." Viele Fragen von interessierten Eltern mussten hierzu beantworten und auch Vorurteile oder Bedenken ausräumen. ,,Wir begrüßen diese Kooperation und werden mit unseren Lehrkräften genauso gern in Mauer präsent sein, wie hier in Bammental", so Konrad-Roth.


Pausenstopp
Das.,Pausenstopp"-Team mit Tim Juchler, Katja Strang, Lena Steffen, Cindy Kamper hatte beim Besuch von Christine  Konrad-Roth, Walter Kramer, Georg Konrad  und Anette Budigalle Hände voll zu tun.
Foto: Trilsbach

Und dann ging es schon auf die Führungen mit einem Rundgang durch das moderne, helle Schulgebäude. Die Schulleitung hatte eigens eine Führung für Gemeinderäte, Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Gerhard Vogel. Elternbeirat und Freundeskreis sowie vielen einzelnen Gästen organisiert. Dazu gesellte sich der SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Lars Castellucci..
Mit den geladenen Gästen wurde dann der neue Schulkiosk offiziell eingeweiht. „Wenn der kleine Hunger kommt", können sich Schüler und Lehrer nun auch am eigenen Kiosk mit allerlei leckeren Pausensnacks versorgen. Beim „Pausenstopp" gibt es frische Backwaren zu normalen Preisen, Lutscher, Bonbons, Schokoriegel und Erfrischungsgetränke. Dr. Georg Konrad leitete ehrenamtlich dieses Projekt mit der Gründung einer „Schulfirma" - inklusive Geschäftsleitung, Logistik-. Finanz- und Personalabteilung.

Auch die Lehrer und Eltern halfen tatkräftig mit. Dafür dankte die Schulleiterin und natürlich ihrem Ehemann Georg für seinen Einsatz bei der Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Know- how: ,,Nun sind wir auch wirtschaftlich tätig, einen Schulkiosk im Eigenbetrieb haben nur wenige Gymnasien."
Anhand einer ausführlichen Präsentation von Dr. Benedikt Bauer, dem stellvertretenden Schulleiter, verdeutlichten Zahlen und Fakten, dass vieles in Bezug auf das in einigen Jahren anstehende achtjährige Gymnasium getan werden muss. So beabsichtige man mit einem ,,runden Tisch" die Verbesserung der Kommunikation und ein koordiniertes Vorgehen mit den Nachbarstandorten. Man wolle eine kontinuierliche Standortsicherung betreiben. die Auslagerung nach Matter dürfe nicht zur Antiwerbung werden.
Der Arbeitskreis Raumnot werde bauliche Lösungen prüfen und mit den anderen Schulen koordinieren. Bauer zeigte Erfolgsfaktoren. Herausforderungen und Perspektiven der Schule auf und fragte angesichts der Raumnot bei 24 Klassen mit 16 Klassenzimmern: „Was ist in Zukunft machbar?" Gerade für den Unterricht in Natur, Wissenschaft und Technik fehle ein adäquater Raum. Auf Nachfrage aus Reihen des Gemeinderats betonte er, dass auch eine Mensa kein Luxusfaktor für die Schule sei, man brauche beim geplanten Ganztagesbetrieb die eigene Mensa.


RNZ, vom 12. März 2009

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 11.03.2009

Einweihung der Altentagesstätte in Bammental

Schmuckkästchen und Begegnungsstätte mitten im Ortszentrum

Altentagesstaette
Viel Applaus gab es für die Ansprache von Bürgermeister Gerhard Vogel
Bammental. (du). Die Senioren haben ihre Altentagsstätte wieder und nicht nur Bürgermeister Gerhard Vogel fand dies bei der Eröffnungsfeier eine tolle Sache und freute sich über die große Akzeptanz des Hauses. Die Besucherzahl verdeutlichte, dass die Senioren genauso dachten.
Sieben Vereine teilen sich die Betreuung der Seniorennachmittage und an diesem Nachmittag zogen die AWO, die SPD, der ev. Kirchenchor, die Landfrauen, der Liederkranz, der TV, der VdK und der Volkschor gemeinsam an einem Strang bei der Bewirtung. 12 Kuchen standen für die Gäste des Nachmittags bereit. Dieter Krauß unterhielt am Klavier und im weiteren Verlauf sang der Sängerbund Reilsheim Bammental unter der Leitung von Michael Jakober.
Ein Schmuckkästchen sei die Altentagesstätte nach der umfassenden Renovierung, die die Gemeinde 150.000 Euro kostete, geworden, sagte Bürgermeister Gerhard Vogel in seiner Ansprache, der auch einen kurzen historischen Überblick über die Geschichte des Gebäudes gab.
Die Baukosten für das erste Kinderschulgebäude, das an der Ecke Hauptstraße/Heldenweg auf Gelände der Gemeinde entstand, beliefen sich damals auf 11.222 Mark. 1896 wurde es seiner Bestimmung übergeben. Die Ver-waltung übernahm der Frauenverein. Bis 1909 erklang noch eine Glocke im Türmchen des Hauses. Eine Wasserleitung hatte das Haus zunächst nicht, und als im Ersten Weltkrieg das Erdöl knapp wurde, bekam der Kindergarten elektrisches Licht. Gut sei er frequentiert gewesen, berichtete der Bürgermeister, der über das Haus eigens im Heimatbuch der Gemeinde nachgelesen hatte. 114 Kinderschüler führte die Namensliste im Jahr 1905 und die wurden von Schwester Elise und einer weiteren Hilfsschwester betreut.
Für einen vom Gesundheitsamt geforderten Erweiterungsbau im Jahr 1938 fehlte der Gemeinde damals das Geld. 1957 ging die Verwaltung der Kinderschule an die Gemeinde über. Als sich 1971 der schon lange benötigte Kindergartenneubau vollzog, konnte das Gebäude als Altentagesstätte genutzt werden.
Bürgermeister Vogel war sich sicher, dass bestimmt die eine oder andere Person beim Seniorennachmittag dabei sei, die das Gebäude schon als Kinderschüler kennenlernte. Er ließ ein altes Erinnerungsfoto aus Kinderschultagen herumgehen. 38 Jahre sei es her, seit das Gebäude, das eben auch aus heimatlichen Gründen unter Denkmalschutz stehe, eine neue Nutzung und damals auch eine Überholung fand.
Beispielsweise wurde damals zum ersten Mal eine Toilette eingebaut. Bei der neuerlichen Renovierung konnte nun ein behindertengerechter Eingang geschaffen werden. Nun brauche man nur noch einen Rollatoren-Parkplatz, befand der Bürgermeister angesichts der in großer Zahl abgestellten Hilfsgeräte.
Das Gebäude erhielt darüber hinaus im Erdgeschoss eine behindertengerechte Toilette, auch die Küche wurde neu eingerichtet. Die Räume im Obergeschoss erfuhren eine gelungene Sanierung. Ein großer Raum wurde dort für die Vereine und andere Nutzer geschaffen. Noch einige Kleinigkeiten werden die gelungene Maßnahme komplettieren wie Vorhänge, Einbauschränke und Bestrahlung. Bürgermeister Vogel war sich sicher, dass dies in den nächsten vier bis fünf Wochen erfolgreich zum Abschluss gebracht werden könne. Sein Wunsch für das Haus war, dass es eine Begegnungsstätte bleiben möge und darüber hinaus noch mehr diese Aufgabe ausfülle, damit ein Gemeindeleben in Fülle zum Nutzen der Vereine Bammentals stattfinde. Gemeinsam mit dem Sängerbund stimmte die Seniorenrunde "Im schönsten Wiesengrunde" an und auch "0 Heimatland, wie schön bist du". Der Sängerbund unterhielt mit stimmungsvollen Weinliedern und sang zum Abschluss mit allen Gästen das Badnerlied.
Altentagesstaette
Der Sängerbund Reilsheim Rammental unter der Leitung von Michael Jakober

Mitteilungsblatt, 11. März 2009

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